NEWS aus dem Automobilsport im DEZEMBER 2020

22.12.2020 - GT Masters - Montana bleibt Partner des ADAC GT Masters
Montana und das ADAC GT Masters bauen ihre erfolgreiche Partnerschaft für 2021 aus. Das Unternehmen, das zu den führenden mittelständischen Energieversorgern in Deutschland und Österreich zählt, und die "Liga der Supersportwagen" sind seit dieser Saison Partner. Damit wird auch weiterhin eine umfangreiche Markenpräsenz von Montana an den Rennwochenenden des ADAC GT Masters, das 2021 erstmals das Prädikat Internationale Deutsche GT-Meisterschaft erhält, den Firmenslogan "Montana - Voller Energie" erlebbar machen. Das Firmenlogo des Unternehmens wird in der nächsten Saison erstmals in der Boxengasse zu sehen sein. Weitere mediale Maßnahmen werden die Partnerschaft ergänzen.
"Montana ist schon im ersten Jahr ein wichtiger Partner des ADAC GT Masters geworden, daher freuen wir uns, dass wir diese Zusammenarbeit fortsetzen und erweitern können", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport und Klassik. "Beide Parteien haben hiervon schon stark profitiert."
"Wir sind begeistert vom ADAC GT Masters. Montana und die Rennserie passen sehr gut zusammen", sagt Stefan Koburger, geschäftsführender Gesellschafter von Montana. "Unsere Marke mit ihrem Credo ,Voller Energie' harmoniert perfekt mit dem spektakulären Starterfeld der 'Liga der Supersportwagen'. Daher war es für uns klar, die Zusammenarbeit weiter auszubauen."
Montana ist einer der führenden mittelständischen Energieversorger, der mehr als 600.000 Kunden in Deutschland und Österreich mit Strom, Erdgas, Mineralölprodukten und regenerativen Energien sowie technischen Serviceleistungen beliefert. Das Unternehmen wird für seine Servicequalität und seine fairen Konditionen von unabhängigen Instituten regelmäßig ausgezeichnet. So erhielt es 2020 zum wiederholten Mal den "Deutschen Servicepreis" in der Kategorie "Energie" vom Deutschen Institut für Service-Qualität (DISQ).
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

22.12.2020 - DTM - Schaeffler wird Serien- und Innovationspartner der DTM
Der weltweit führende Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler wird neuer Serien- und Innovationspartner der DTM. Die populäre Rennserie unter Leitung des ehemaligen Formel-1-Piloten Gerhard Berger und die in Herzogenaurach ansässige Schaeffler-Gruppe gehen eine Technologie-Kooperation ein. Darüber hinaus wird Schaeffler ab der Saison 2021, in der die DTM erstmals mit GT3-Sportwagen ausgetragen wird, mit seinem Schriftzug auch an den Rennstrecken präsent sein.
Zusätzlich zur Präsenz an der Rennstrecke und zu digitalen Aktivierungen während der Saison bilden ausgewählte Entwicklungsbereiche der DTM Electric einen wesentlichen Kern der Technologie- und Innovations-Partnerschaft. Bereits bei der Präsentation der DTM-Zukunft beim Saisonfinale am 06. November 2020 in Hockenheim wurde ein von Schaeffler in Kooperation mit der DTM entwickeltes, vollelektrisches Demonstrationsfahrzeug vorgestellt. Vor allem die eindrucksvollen Demonstrationsrunden, die Schaeffler-Markenbotschafterin Sophia Flörsch, die ehemaligen DTM-Champions Hans-Joachim Stuck und Timo Scheider sowie Daniel Abt mit dem über 1.000 PS starken Elektrofahrzeug auf dem badischen Grand-Prix-Kurs absolvierten, fanden internationale Beachtung. Die DTM Electric, die 2023 an den Start gehen könnte, bildet eine von fünf Säulen der DTM-Plattform. Weitere Säulen sind der Spitzensport der DTM mit leistungsstarken GT3-Sportwagen sowie die DTM Trophy mit seriennahen Sportwagen, die DTM Classic für legendäre Touren- und Sportwagen sowie die DTM Esports.
Zukunftsweisende Erfindungen und Entwicklungen in den Bereichen Bewegungen und Mobilität treibt die Schaeffler Gruppe bereits seit mehr als 70 Jahren voran. Mit knapp 2.400 Patentanmeldungen belegte Schaeffler im Jahr 2019 laut DPMA (Deutsches Patent- und Markenamt) Platz zwei im Ranking der innovationsstärksten Unternehmen Deutschlands. Mit rund 83.700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern produziert das Technologieunternehmen, das zu den weltweit größten Familienunternehmen zählt, Präzisionskomponenten und Systeme für Antriebsstrang und Fahrwerke sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen.
Matthias Zink, Vorstand Automotive Technologies der Schaeffler AG, sagt: „Die Partnerschaft mit der DTM passt perfekt zu Schaeffler. Als Vorreiter möchten wir voran gehen, den Status Quo herausfordern und Grenzen verschieben – und so den Unterschied machen. Unsere innovativen E-Antriebstechnologien sorgen bereits seit 2014 in der Formel E für Siege und kommen mittlerweile auch in Serienfahrzeugen zum Einsatz. Die Kooperation belegt Pioniergeist und Innovationskraft und unterstreicht unseren Anspruch, als Technologiepartner Fortschritt zu gestalten, der die Welt bewegt.“
Die DTM ging erstmals 1984 an den Start und zählt zu den erfolgreichsten und populärsten Rennserien weltweit. In Hockenheim endete die Saison 2020 mit dem dritten Titelgewinn von Audi-Fahrer René Rast, der neben Bernd Schneider und Klaus Ludwig zu den drei erfolgreichsten Piloten der DTM-Geschichte zählt. 2021 stehen neun Rennwochenenden im DTM-Kalender – von Mai bis Oktober, fünf Mal im Ausland und vier Mal in Deutschland. Die zwei Rennen je Wochenende über 55 Minuten plus eine Runde werden in Deutschland auf SAT.1 sowie in über 30 weiteren Ländern live im TV übertragen. Zusätzlich ist das die spektakuläre Racing über die Streaming-Plattform DTM Grid (grid.dtm.com) sowie auf YouTube weltweit live und on demand zu senden.
„Schaeffler steht für deutsche Ingenieurskunst und herausragende Innovationen. Wir sind stolz, dieses starke und weltweit agierende Unternehmen als Partner in unserer DTM-Familie begrüßen zu dürfen“, sagt Marcel Mohaupt, Geschäftsführer der DTM-Dachorganisation ITR. „Diese Partnerschaft geht weit über das klassische Sponsoring hinaus. Die Schaeffler-Gruppe als innovatives Technikunternehmen ist der ideale Partner für die gemeinsame Entwicklung der vollelektrischen DTM Electric, die ab 2023 Teil der DTM-Plattform sein wird. Die Runden mit dem Demonstrationsfahrzeug Anfang November in Hockenheim haben einen spektakulären Vorgeschmack auf das geliefert, was wir künftig gemeinsam umsetzen werden.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

21.12.2020 - GT4 Germany - Hohes Interesse an der ADAC GT4 Germany für 2021
Das Interesse an der ADAC GT4 Germany ist auch für die Saison 2021 hoch. Bis zum Ende der Früheinschreibung, exakt 150 Tage vor dem Saisonstart im kommenden Jahr vom 14. bis 16. Mai in der Motorsport Arena Oschersleben, haben sich bereits zwölf Teams mit 18 Fahrzeugen frühzeitig einen Startplatz für die dritte Saison der Serie gesichert. Die ADAC GT4 Germany startet im kommenden Jahr zu zwölf Rennen bei sechs Veranstaltungen im Rahmen des ADAC GT Masters. Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich, wer sich bis Ende Dezember Tickets online unter adac.de/motorsport sichert, profitiert von attraktiven Konditionen.
Schon fünf Monate vor dem ersten Rennen sind bereits Sportwagen von fünf Marken genannt: Die Fans dürfen sich auch 2021 auf Audi R8 LMS GT4, BMW M4 GT4, McLaren 570S GT4, Mercedes-AMG GT4 und den Porsche 718 Cayman GT4 freuen.
"Wir können bereits jetzt den Vorgeschmack auf ein starkes Feld geben, das in den kommenden Monaten noch weiter wachsen wird. Wir freuen uns für 2021 über neue Teams in der Startaufstellung, wie auch über Teilnehmer aus diesem Jahr, die ihr Engagement in der Serie weiter ausbauen. Beides ist in der aktuellen Lage sicher keine Selbstverständlichkeit. Das sind ebenso positive Zeichen, wie die Teilnahme von vier Mannschaften aus der Deutschen GT Meisterschaft, die 2021 auch in der ADAC GT4 Germany starten werden", sagt ADAC Motorsportchef Thomas Voss. "Die Synergiemöglichkeiten sowie die Chance den Nachwuchs für die Top GT3-Serie zu fördern, werden von den Teams erkannt und genutzt.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

18.12.2020 - GT Masters - ADAC GT Masters 2021 mit starkem Feld und acht Marken
Das ADAC GT Masters geht im Jahr 2021 mit einem Feld von mehr als 30 Supersportwagen von acht Marken in die 15. Saison. Bis Mitte Dezember haben 20 Teams frühzeitig ihre Nennungen für die Internationale Deutsche GT-Meisterschaft, das ADAC GT Masters, abgegeben und sich damit einen Startplatz gesichert. Das Feld wird im kommenden Jahr noch vielfältiger, Aston Martin und Honda geben ihr Comeback in der Serie. Das ADAC GT Masters startet vom 14. bis 16. Mai 2021 in der Motorsport Arena Oschersleben in die neue Saison, alle Rennen werden von NITRO live und in voller Länge im Free-TV übertragen. Tickets sind bereits im Vorverkauf erhältlich, wer sich bis Ende Dezember Eintrittskarten online unter adac.de/motorsport sichert, profitiert von attraktiven Konditionen.
Zwischen dem Saisonende im November und dem 15. Dezember haben 20 Teams ihre Chance genutzt und frühzeitig 33 Supersportwagen im ADAC GT Masters genannt. Die Serie begeistert dabei im kommenden Jahr mit noch mehr Markenvielfalt. Neben Fahrzeugen von Audi, BMW, Corvette, Lamborghini, Porsche und Mercedes-AMG sind 2021 auch wieder ein Aston Martin Vantage GT3 und ein Honda NSX GT3 vertreten. Die Qualität der Teams ist unverändert hoch: So sind die Meisterteams der vergangenen sechs Jahre wieder am Start, mit dem Porsche-Team Joos Sportwagentechnik steigt zudem ein neues Team nach einigen Testeinsätzen in diesem Jahr nun fest in die Serie ein.
"Wir haben in den vergangenen Monaten im engen Austausch mit unseren Teilnehmern frühzeitig einen hohen Grad an Planungssicherheit geschaffen und dürfen uns nun über ein starkes Feld freuen. Im fünften Jahr in Folge haben sich Teams mit mehr als 30 Fahrzeugen eingeschrieben und frühzeitig zu einer Teilnahme bekannt. Das beweist gerade in diesen Zeiten, dass wir mit unserem Konzept richtig liegen, und ist ein starkes Signal für die hohe Attraktivität der Serie. Gemeinsam mit unserem neuen TV-Partner RTL NITRO freuen wir uns auf eine starke Internationale Deutsche GT-Meisterschaft 2021", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.
Ab der Saison 2021 überträgt der TV-Sender NITRO die Rennen des ADAC GT Masters, darüber hinaus informieren zukünftig der Nachrichtensender ntv und die Online-Plattformen der Mediengruppe RTL Deutschland über die "Liga der Supersportwagen". Online sind die Rennen des ADAC GT Masters auch weiterhin in einem Livestream zu sehen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

17.12.2020 - 24h Nürburgring - Termin bestätigt: 24h-Rennen im Juni 2021
Die Vorbereitung für das ADAC TOTAL 24h-Rennen kann beginnen: Der veranstaltende ADAC Nordrhein und der Nürburgring haben neben dem im Rahmen einer mehrjährigen Vereinbarung bereits feststehenden Termin des 24h-Rennens nun auch das 24h-Qualifikationsrennen 2021 final terminiert. Beide Veranstaltungen wurden so in den Nordschleifen-Saisonkalender integriert, dass sie unmittelbar aufeinander folgen. Den Teams und Piloten stehen damit im kommenden Jahr für die Vorbereitung ab Ende März drei Läufe zur Nordschleifen-Langstrecken-Serie (NLS) zur Verfügung, bevor beim 24h-Qualirennen (8. – 9. Mai) der finale Test unter Wettbewerbsbedingungen ansteht. Einen Monat später geht es dann beim ADAC TOTAL 24h-Rennen (3. – 6. Juni) um die Krone der Nordschleifenpiloten. News und Infos zum aktuellen Stand der Dinge vor dem 24h-Rennen gibt es auch künftig ausführlich hier auf der offiziellen Homepage.
Die wichtigsten Rahmendaten bleiben dabei weitgehend wie gewohnt: Das 24h-Qualirennen bietet ausführliche Testmöglichkeiten inklusive des Qualifyings in den späten Abendstunden. Vor dem sechsstündigen Rennen am Sonntag wir es auch diesmal ein Stechen um die Pole-Position beim Top-Qualifying geben. Wie gewohnt wird der Zeitplan trotz der sehr ausgiebigen Testmöglichkeit mit reichlich Track-Time kompakt bleiben und sich auf zwei Veranstaltungstage beschränken. „Mit dem 24h-Qualirennen bieten wir eine maximal kompakte und intensive Vorbereitungsmöglichkeit, die viele Abläufe des 24h-Rennens simuliert“, erklärt Rennleiter Walter Hornung. „Ob Top-Qualifying oder das Fahren in der Dämmerung und Dunkelheit – bei diesem Prolog können sich die Teams perfekt vorbereiten.“
Im Juni dann folgt beim 24h-Rennen der Saisonhöhepunkt. „Nach dem Qualifikationsrennen haben die Teams damit einen ganzen Monat Vorbereitungszeit – das ermöglicht wirklich allen Beteiligten einen guten, entspannten Vorlauf“, beschreibt der Rennleiter. Wie gehabt wird es bei den NLS-Läufen vor dem 24h-Rennen sowie beim Qualifikationsrennen auch wieder um die begehrten Plätze im Top-Qualifying gehen. „Nach den positiven Erfahrungen im Jahr 2020 wird das Reglement hierzu voraussichtlich nur einem Feintuning unterzogen“, so Hornung.
Wer sich sein Ticket für die beiden Langstreckenwochenenden sichern möchte, muss sich noch ein wenig gedulden. Nachdem 2020 durch die unvorhergesehene Corona-Lage samt Terminverschiebung viele Besucher ihre bereits gekaufte Eintrittskarten zurückgeben mussten, wollen die Veranstalter diesmal unnötigen Aufwand für die Besucher vermindern. Rennleiter Walter Hornung wirbt für Verständnis: „Erst wenn die Pandemielage absehbar ist und sich damit auch herauskristallisiert, ob und in welchem Umfang wir Fans an der Strecke begrüßen können, werden wir den Vorverkauf starten.“ Wer sein für 2020 erworbenes Ticket nicht zurückgegeben hat, für den gilt auch weiterhin, dass die Karte ihre Gültigkeit behält.
(Text: ADAC Nordrhein 24h-Presse - http://www.24h-rennen.de)

17.12.2020 - DTM - Neuer BMW M2 Cup im Rahmenprogramm der DTM
Zuwachs für die DTM-Plattform: Der BMW M2 Cup wird mindestens in den beiden kommenden Jahren 2021/2022 exklusiv im Rahmenprogramm der populären DTM ausgetragen. In diesem neuen Markenpokal sollen vor allem Nachwuchsfahrer die Chance erhalten, auf der großen Bühne der DTM ihr Talent unter Beweis zu stellen. Zum Einsatz kommt der BMW M2 CS Racing, das neue Einstiegsmodell von BMW M Motorsport für den Kundensport. Den Einsatz aller Rennfahrzeuge des BMW M2 Cups übernimmt die Motorsport-erfahrene Mannschaft von tolimit als Generalunternehmen. Der BMW M2 Cup bietet die einzigartige Gelegenheit des zweimaligen Aufstiegs auf der gleichen Plattform: vom BMW M2 Cup in die DTM Trophy als erfolgreiche Nachwuchsrennserie mit seriennahen GT-Sportwagen, und von dort direkt in die DTM, den Profisport mit leistungsstarken GT-Sportwagen.
„Wir wollen mit dem BMW M2 Cup talentierten Fahrern eine attraktive und finanzierbare Plattform bieten, auf der sie ihre fahrerische Qualität im DTM-Umfeld beweisen und im Erfolgsfall sogar aufsteigen können“, sagt Thomas Felbermair, Vice President Sales and Marketing BMW M GmbH.
Der BMW M2 Cup trägt 2021 im Rahmen von sechs DTM-Wochenenden insgesamt zwölf Rennen auf folgenden Rennstrecken aus: dem Norisring (GER), dem Lausitzring (GER), dem Nürburgring (GER), dem Red Bull Ring (AUT), in Assen (NED) und Hockenheim (GER). Die erfolgreichsten Fahrer erhalten die Chance, in den Folgejahren geförderte Renneinsätze in weiteren BMW-Rennfahrzeugen zu absolvieren. Das kann auf der einen Seite für den Kundensportbereich gelten, auf der anderen Seite können sie sich ins Blickfeld des 2020 neu aufgelegten BMW-Junior-Teams bringen. Denn der BMW M2 Cup erweitert als zusätzliche Rennserie die Bandbreite an Kandidaten, aus der neue Mitglieder für zukünftige BMW-Junior-Teams ausgewählt werden können.
„Mit dem neuen BMW M2 Cup können sich junge Talente schon sehr früh auf der hochkarätigen DTM-Plattform präsentieren. Einzigartig ist, dass die erfolgreichen Fahrerinnen und Fahrer zweimal aufsteigen können: zuerst in die erfolgreiche Nachwuchsserie, die DTM Trophy mit seriennahen GT-Sportwagen, und von dort direkt in den Profisport, die DTM mit leistungsstarken GT-Sportwagen. Der neue BMW-Markenpokal ist eine großartige Bereicherung der DTM-Plattform“, sagt Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR. „Die Premiere verspricht schon jetzt ein Spektakel, denn das erste Rennen trägt der BMW M2 CS Racing Cup auf bayerischem, also heimischem Terrain aus, auf dem aufregenden Norisring in Nürnberg.“
Das Konzept des BMW M2 Cups legt absoluten Wert auf Chancengleichheit und Transparenz. Die zentrale Vorbereitung unter Einbeziehung der technischen Kompetenzen der BMW M Motorsport zertifizierten Händler sowie das Zulosen der Fahrzeuge vor jedem Event stellen deutlich in den Vordergrund, worum es bei diesem Markenpokal geht: die fahrerische Ausbildung und Förderung individueller Kompetenzen. Als Generalunternehmer fungiert mit ihrem Expertenteam die tolimit GmbH, die sich im Laufe der vergangenen 25 Jahre in unterschiedlichen Bereichen des Kundenmotorsports und der Talentförderung einen Namen gemacht hat.
Weitere Einzelheiten zum BMW M2 Cup und zum Einschreibeprozess finden Sie auf der Website https://bmwm2cup.com. Anfragen rund um den BMW M2 Cup können jederzeit an die E-Mail-Adresse info@bmwm2cup.com gerichtet werden.
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

17.12.2020 - GT Masters - T3 Motorsport setzt 2021 auf Lamborghini
Alle guten Dinge sind drei: Mit einem Lamborghini-Trio will T3 Motorsport ab 2021 im ADAC GT Masters für Furore sorgen. Der sächsische Rennstall plant in seinem dritten Jahr in der Rennserie, die in der kommenden Saison erstmals den Status der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft erhält, den Einsatz von drei Huracán GT3 Evo.
"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit Lamborghini", sagt Teamchef Jens Feucht. "Der Huracán GT3 Evo ist ein spektakuläres Auto und hat nicht nur im ADAC GT Masters schon viele Erfolge gefeiert. Nachdem wir in diesem Jahr erstmals zwei Fahrzeuge eingesetzt haben, wollen wir in der nächsten Saison zum ersten Mal drei Autos an den Start bringen. Davon versprechen wir uns mehr Daten, die uns helfen sollen, unseren Aufwärtstrend fortzusetzen. Wir werden auch 2021 ein Hauptaugenmerk auf die Förderung junger Piloten legen."
Mit Maximilian Paul (20/Dresden) und Hugo Sasse (16/Aschersleben) stehen die ersten beiden Fahrer für die Lamborghini bereits fest. Paul bestreitet damit seine dritte Saison für T3 Motorsport im ADAC GT Masters. ADAC Stiftung Sport-Förderpilot Sasse steigt dagegen aus der ADAC GT4 Germany auf und debütiert als einer der jüngsten Fahrer überhaupt in der "Liga der Supersportwagen". "Ich freue mich, dass ich von T3 Motorsport die Chance bekomme, in einer so großen Rennserie starten zu dürfen", so der 16-Jährige. "Es kommt am Anfang vor allem darauf an, viel zu lernen. Daher ist es schwierig, jetzt schon Ziele zu definieren. Die GT3-Autos sind deutlich schneller und haben eine ausgefeiltere Aerodynamik. Dank der ADAC GT4 Germany kenne ich jedoch bereits die Strecken und die Abläufe der Rennwochenenden." Die ersten Testfahrten mit den Lamborghini plant T3 Motorsport für Februar in Portimão.
Neben dem ADAC GT Masters startet T3 Motorsport auch weiterhin in der ADAC GT4 Germany. Dort setzt der Rennstall 2021 zwei Audi R8 LMS GT4 ein. "Wir hatten in diesem Jahr ein starkes Debütjahr in der ADAC GT4 Germany mit einer Pole-Position und mehreren Podestplätzen", so Feucht. "Darauf wollen wir 2021 aufbauen. Deswegen erweitern wir unsere Zusammenarbeit mit Audi und setzen einen zweiten R8 LMS GT4 ein."
Die weiteren Piloten will das Team aus Dresden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt geben.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

17.12.2020 - DTM Trophy - Alle Rennen live: Nachwuchsrennserie DTM Trophy auf SPORT1
SPORT1 wird ab der Saison 2021 auf seinen Plattformen alle Rennen der DTM Trophy live übertragen. Damit erfährt die Rennserie für ambitionierte Nachwuchsfahrer und seriennahe GT-Sportwagen eine enorme Aufwertung. Präsentiert vom Automobilclub von Deutschland (AvD), werden die Rennen auf den Angeboten der im deutschsprachigen Raum führenden 360°-Sportplattform live ausgestrahlt: im Free-TV auf SPORT1, auf dem Pay-TV-Sender SPORT1+, über SPORT1.de, die SPORT1 Apps sowie über die Facebook-Seite SPORT1 Motorsport. Zudem hat SPORT1 Highlight-Rechte an den Rennen der DTM für die Auswertung auf seinen TV-, Digital- und Social-Media-Plattformen erworben.
Die DTM Trophy wurde in der zurückliegenden Saison neu eingeführt und etablierte sich auf Anhieb als wertvoller Unterbau der populären DTM. Auf der professionellen Bühne der DTM hebt sich die DTM Trophy mit Rennen ohne Fahrerwechsel und ohne Pflichtboxenstopp von vergleichbaren Rennserien ab. Ein Fahrer, ein Rennwagen – so sorgt die DTM Trophy für reinrassigen Motorsport mit packenden Rennszenen. In der Premierensaison nahmen 26 Fahrer aus elf Nationen mit Fahrzeugen von sechs Sportwagen-Herstellern teil. Den ersten Titel eroberte der 23 Jahre alte Mercedes-Pilot Tim Heinemann (Fichtenberg), Schützling von DTM-Rekordmeister Bernd Schneider. 2021 wird die DTM Trophy an sieben Rennwochenenden ausgetragen. Die Saison beginnt im Juni im italienischen Monza und endet im Oktober in Hockenheim.
Wie schon in der Saison 2020, erfolgt der Start der Rennen zur DTM Trophy am Samstag und Sonntag jeweils um 15:15 Uhr, direkt im Anschluss zum DTM-Rennen. Im Free-TV auf SPORT1 werden mindestens fünf der sieben Rennwochenenden live übertragen, zwei Rennwochenenden werden mindestens in Highlight-Sendungen jeweils am Sonntagabend zusammengefasst. Darüber hinaus gibt es alle sieben Rennwochenenden live im Pay-TV auf SPORT1+ sowie im Livestream auf SPORT1.de, über die SPORT1 Apps und über die Facebook-Seite SPORT1 Motorsport zu sehen.
Daniel von Busse, COO TV und Mitglied der Geschäftsleitung der Sport1 GmbH: „Bereits in ihrer erfolgreichen Premierensaison hat die DTM Trophy viele Motorsportfans begeistert. Dank unserer neuen Kooperation mit der ITR geben wir den ambitionierten Racing-Talenten auf den TV- und Digital-Kanälen von SPORT1 die große 360°-Bühne. Rund gemacht wird diese Partnerschaft durch die Integration des AvD, der ja bereits als Magazin-Presenter am großen Motorsport-Sonntagabend auf SPORT1 aktiv ist." Neben der Übertragung auf den Plattformen von SPORT1 werden Fans wie gewohnt die DTM Trophy auf DTM Grid (grid.dtm.com) aus allen Perspektiven live und on demand sehen können.
Der Automobilclub von Deutschland, der ab der Saison 2021 als Partner der DTM-Dachorganisation ITR die sportliche Organisation der Rennwochenenden übernimmt und die klassischen Rennen und Themen koordiniert, wird offizieller Presenter der SPORT1 Übertragungen der DTM Trophy. Darüber hinaus werden die Highlights sowohl der DTM als auch der DTM Trophy jeweils am Sonntagabend im „AvD Motorsport Magazin“ auf SPORT1 zu sehen sein. Das Magazin ist krönender Abschluss jedes Rennwochenendes auf SPORT1 und liefert neben Talk-Elementen mit hochkarätigen Experten sowie Gästen einen kompakten Überblick über alle relevanten internationalen und nationalen Rennserien.
„Seit unserer Gründung 1899 ist Rennsport elementarer Bestandteil unserer DNA. Mit der DTM richten wir unser Engagement auf eine international etablierte Motorsport-Plattform“, erklärt AvD-Generalsekretär Lutz Leif Linden. „Wir haben uns aber auch der Förderung des deutschen Motorsport-Nachwuchses verschrieben. Im Bereich des Rallyesports haben wir das `AvD Young Talent´-Programm gestartet. Zur Unterstützung der Newcomer auf der Rundstrecke machen wir ab dem kommenden Jahr als medialer Presenter die DTM Trophy bei unserem Partner SPORT1 für ein breites Publikum erreichbar.“
„Alle Rennen zur DTM Trophy live auf SPORT1 – das ist ein echter Knüller für alle Teams, Fahrer und natürlich für die Fans. Diese Vereinbarung zwischen SPORT1 und ITR, mit Unterstützung des AvD, wertet die stärkste Nachwuchsrennserie mit seriennahen, heckgetriebenen Fahrzeugen enorm auf“, äußert Frederic Elsner, Direktor Event der DTM-Dachorganisation ITR. „Mit dem AvD haben wir einen starken Partner an unserer Seite und mit SPORT1 eine führende Sportplattform, die im GT-Rennsport bereits etabliert ist.“
(Text: DTM Presse & Public Relations - http://www.dtm.com)

16.12.2020 - WEC / 24h Le Mans - Porsche will mit einem LMDh-Prototypen wieder um Gesamtsiege kämpfen
Der Vorstand der Porsche AG hat die Entwicklung eines LMDh-Prototypen auf den Weg gebracht. Nach einer umfangreichen Evaluierungsphase erhält Porsche Motorsport den Auftrag, ein Fahrzeug auf Basis des zukünftigen Reglements zu bauen. Die LMDh-Autos stellen ab 2023 eine neue Topklasse in der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und der nordamerikanischen IMSA WeatherTech SportsCar Championship. Beide Meisterschaften haben eine große Bedeutung für den Stuttgarter Sportwagenhersteller. Porsche hat die Einführung der neuen Hybrid-Prototypen-Klasse schon bei der gemeinsamen Verkündung durch die Veranstalter ACO/WEC und IMSA ausdrücklich begrüßt. Die rund 1.000 Kilogramm leichten Rennwagen werden von einem Hybridsystem mit 500 kW (680 PS) Leistung angetrieben.
„Die neue LMDh-Kategorie ermöglicht uns, mit einem Hybridantrieb bei den Klassikern in Le Mans, Daytona und Sebring um Gesamtsiege zu kämpfen – und das zu vertretbaren Kosten. Das Projekt ist für Porsche höchst attraktiv. Der Langstrecken-Motorsport gehört zur DNA unserer Marke“, erklärt Oliver Blume, Vorstandsvorsitzender der Porsche AG.
Seit mehr als 20 Jahren wird es erstmals wieder möglich sein, mit baugleichen Fahrzeugen bei den weltweiten Langstreckenrennen um Gesamtsiege zu kämpfen. Dabei setzt die neue LMDh-Kategorie auf hohe Kosteneffizienz. Die Autos basieren auf einem weiterentwickelten LMP2-Chassis. Das Hybridsystem inklusive der Steuerungselektronik ist einheitlich. Chassis von vier verschiedenen Herstellern stehen zur Wahl. Das Konzept für den Verbrenner-Antrieb und das Design der Karosserie können die Marken im Rahmen des Reglements frei wählen.
Michael Steiner, Vorstand für Forschung und Entwicklung der Porsche AG ergänzt: „Porsche setzt mittelfristig auf drei verschiedene Antriebskonzepte: vollelektrische Fahrzeuge, effiziente Plug-in-Hybride und emotionale Verbrenner. Diesen Dreiklang wollen wir bei der Entwicklung von hochmodernen Straßenfahrzeugen und im Motorsport gleichermaßen darstellen. Den rein elektrischen Antrieb setzen wir im Rahmen unseres Werksengagements in der FIA Formel E ein. Die hoch effizienten und emotionalen Verbrenner im GT-Sport. Die LMDh-Klasse schließt für uns die Lücke. Dort treten leistungsstarke Hybridantriebe gegeneinander an, wie sie in vergleichbarer Form schon jetzt in zahlreichen Modellen unserer Marke verbaut werden. Wenn das Reglement perspektivisch Raum für den Einsatz von synthetischen Kraftstoffen bietet, wäre das für mich im Sinne der Nachhaltigkeit ein noch größerer Ansporn.“
„Ich danke unserem Vorstand für das große Vertrauen in die von uns erarbeitete Motorsportstrategie“, erklärt Fritz Enzinger, Leiter Motorsport. „Wir sind mit 19 Erfolgen Rekordsieger bei den 24 Stunden von Le Mans und haben auch bei den großen Rennen in den USA ein ums andere Mal ganz oben auf dem Treppchen gestanden. Diese Tradition können wir mit einem LMDh-Fahrzeug vor dem Hintergrund maximaler Kosteneffizienz fortführen. Das Interesse weiterer Hersteller ist groß. Ich hoffe, dass wir an die glorreichen Kämpfe zahlreicher Marken in den 1980er- und 1990er-Jahren anschließen können. Das würde dem gesamten Motorsport einen großen Schub geben.“
Hochleistungs-Hybridantriebe haben bei Porsche Motorsport eine lange und sehr erfolgreiche Tradition. In den Jahren 2010 und 2011 setzte der revolutionäre Porsche 911 GT3 R Hybrid bei seinen Einsätzen auf der Nürburgring-Nordschleife neue Maßstäbe. Zu diesem Zeitpunkt existierte kein anderes vergleichbares Rennfahrzeug mit Hybrid-Antrieb.
Zwischen 2014 und 2017 unterstrich der Sportwagen-Hersteller aus Stuttgart seine Expertise im Bereich hoch effizienter und performanter Hybridantriebe mit dem 919 Hybrid. Im Rahmen der FIA WEC Langstrecken-Weltmeisterschaft gelang mit dem Prototyp der LMP1-Klasse der Hattrick, drei Siege in Folge beim 24-Stunden-Klassiker in Le Mans. Dreimal in Serie verbuchte Porsche zudem den Herstellertitel und die Fahrermeisterschaft für sich.
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

13.12.2020 - GT Masters - Mediengruppe RTL Deutschland langfristig neue TV-Heimat des ADAC GT Masters
Die Mediengruppe RTL Deutschland hat sich langfristig die Fernsehrechte der Internationalen Deutschen GT-Meisterschaft, des ADAC GT Masters, gesichert. Ab dem Saisonstart im kommenden Jahr vom 14. bis 16. Mai 2021 in der Motorsport Arena Oschersleben überträgt NITRO die Rennen des ADAC GT Masters im Free-TV. Wie bisher werden alle Rennen live und in voller Länge zu sehen sein. Darüber hinaus informieren zukünftig der Nachrichtensender ntv und die Online-Plattformen der Mediengruppe RTL Deutschland über die "Liga der Supersportwagen".
Der TV-Vertrag zwischen der Mediengruppe RTL Deutschland und dem ADAC umfasst die exklusiven Live-Übertragungen des ADAC GT Masters und sieht eine umfangreiche begleitende Berichterstattung vor. "Die Mediengruppe RTL hat wohl die höchste Motorsportkompetenz im deutschen Fernsehen. Daher freuen wir uns, dass der Sender NITRO zukünftig die neue TV-Heimat des ADAC GT Masters ist. Gemeinsam werden wir das ADAC GT Masters weiter entwickeln und auf ein neues mediales Level heben. Die Serie war in diesem Jahr so hart umkämpft wie nie zuvor und hat uns mit abwechslungsreichen Rennen begeistert. Die Liveübertragungen bei NITRO und die Berichterstattung bei ntv werden dazu beitragen, noch mehr Zuschauer vom ADAC GT Masters zu begeistern", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk.
NITRO-Senderchef Oliver Schablitzki: "In den vergangenen fünf Jahren konnten wir sehr erfolgreich das ADAC 24h-Rennen am Nürburgring als TV-Event etablieren und dabei ein hohes Maß an Motorsportkompetenz aufbauen. Daher ist es für uns als Männersender nur eine logische Konsequenz, dass wir neben dem Fußball mit Bundesliga und Europapokal nun auch unser Motorsportangebot weiter ausbauen. Wir freuen uns sehr, den vielen Fans ab 2021 mit der Übertragung des ADAC GT Masters die Nummer Eins der Supersportwagenserie und damit noch mehr spektakuläres Racing anbieten zu können."
"Das ADAC GT Masters startet ab dem kommenden Jahr erstmals als Internationale Deutsche GT-Meisterschaft, mit unserem neuen, mehrjährigen TV-Partner NITRO und der Mediengruppe RTL Deutschland machen wir nun den nächsten Schritt in unserer kontinuierlichen Weiterentwicklung der Serie. Die Mediengruppe RTL hat in den vergangenen Jahren mit ihren Motorsport-Übertragungen viele Millionen Fans begeistert. Wir sind überzeugt davon, dass auch das ADAC GT Masters bei der Mediengruppe RTL gut angenommen wird. Wir möchten uns bei unserem bisherigen Partner Sport1 für die gute Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken", so ADAC Vorstand Lars Soutschka.
Die Rahmenrennserien des ADAC GT Masters, die ADAC GT4 Germany, ADAC TCR Germany und ADAC Formel 4, sind ebenfalls Bestandteil der Vereinbarung mit der Mediengruppe RTL und werden auch im kommenden Jahr live abgebildet.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

11.12.2020 - GT4 Germany - Neue Sieger in der Fahrer-Wertung 2020 der ADAC GT4 Germany
Die ADAC GT4 Germany hat nach einer Entscheidung des Berufungsgerichts des DMSB zwei neue Sieger in der Fahrerwertung. Gegenstand der vom Team Zakspeed eingelegten Berufung war eine Entscheidung der DMSB-Sportkommissare im Anschluss an den neunten Saisonlauf auf dem DEKRA Lausitzring. Der Berufung wurde stattgegeben und die in der Entscheidung Nr. 65 ausgesprochene Durchfahrtsstrafen-Ersatzstrafe von 30 Sekunden gegen die Startnummer #13 von Jan Marschalkowski (18/Inning)/Hendrik Still (33/Kempenich) zurückgenommen. Das Zakspeed-Duo wird damit wieder auf Rang zwei gewertet.
Michael Schrey (37/Wallenhorst) und Gabriele Piana (34/ITA, beide Hofor Racing by Bonk Motorsport) werden auf Rang vier gewertet und verlieren drei Meisterschaftspunkte. Damit liegen Jan Kasperlik (41/Huglfing) und Nicolaj Møller Madsen (27/DAN, beide Team Allied-Racing) an der Spitze der Fahrerwertung und sind nachträglich die Champions der ADAC GT4 Germany. Schrey/Piana sind mit einem Punkt Rückstand Tabellenzweite. Das Team Allied Racing gewinnt so nach der Teamwertung auch die Fahrerwertung. Die Ergebnisse in der Junior-Wertung und Trophy-Wertung bleiben unverändert.
(Text: ADAC Motorsportpresse - https://www.adac-motorsport.de/adac-gt4-germany)

10.12.2020 - Carrera Cup - Porsche Motorsport Familie nimmt Abschied von Walter Lechner
Porsche Motorsport trauert um Walter Lechner (1949-2020). Der Österreicher aus Faistenau im Salzkammergut war seit 1985 ein treues Mitglied der Porsche Familie. Gleich bei seiner Premiere am Lenkrad eines Porsche 956 feierte der Neuling einen ersten Sieg. Der über zwei Jahrzehnte erfolgreiche Rennfahrer gewann mit Gruppe-C-Fahrzeugen von Porsche anschließend zwei Titel in der Interserie und trat auch bei den 24 Stunden von Le Mans an.
„Walter Lechner war ein ganz besonderer Mensch und ein Macher, der nicht nur in der Motorsportszene, sondern auch weit darüber hinaus respektiert wurde. Für ihn galt der Grundsatz: ein Mann, ein Wort. Walter Lechner war über Jahrzehnte ein verlässlicher Partner von Porsche Motorsport, der den Kundensport unserer Marke enorm beeinflusst hat. So baute er unter schwierigsten Bedingungen die Porsche Sprint Challenge Middle East auf, die mittlerweile seit mehr als zehn Jahren Bestand hat. Ich habe von Walter Lechner viel gelernt. Sein Tod ist für die gesamte Porsche Motorsport Familie ein großer Verlust“, drückt Michael Dreiser, Leiter Porsche Motorsport Vertrieb, sein Mitgefühl aus.
Nach dem Ende seiner aktiven Laufbahn im Jahr 1996 baute Walter Lechner ein erfolgreiches Motorsportunternehmen auf. Heute wird Lechner Racing von seinen Söhnen Robert und Walter jun. geleitet und umfasst neben dem Rennteam auch eine Rennfahrerschule und eine Veranstaltungsagentur. Im Porsche Mobil 1 Supercup, im Porsche Carrera Cup Deutschland und im Porsche Carrera Cup Frankreich förderte Walter Lechner mit ebenso professionellem wie persönlichem Engagement zahlreiche Talente. Eben so, wie er zuvor bereits die späteren Formel-1-Piloten Stefan Bellof aus Deutschland und Karl Wendlinger aus Österreich unterstützt hatte. Mit insgesamt elf Titeln in der Teamwertung, zuletzt sieben Mal in Folge, ist Lechner Racing die erfolgreichste Mannschaft in der Historie des Porsche Mobil 1 Supercup. Die Fahrer von Walter Lechner konnten in derselben Meisterschaft acht weitere Titel für sich verbuchen. Drei davon erzielte allein der spätere DTM-Champion René Rast aus Deutschland.
„Walter war ein wahrer Gentleman und eine absolute Respektperson auf und neben der Rennstrecke. Ich behalte ihn als guten Freund in Erinnerung, der den Porsche Mobil 1 Supercup über viele Jahre mit seinem großartigen Charakter, seinen ungebremsten Emotionen und seinem unglaublichen Enthusiasmus geprägt hat. Auch seine beiden Söhne Robert und Walter jun. sind ein fester Teil der Porsche Motorsport Familie. Ihnen und Walters Frau Christine gilt meine tiefste Anteilnahme“, betont Oliver Schwab, Projektleiter Porsche Mobil 1 Supercup.
Als Organisator der Porsche Sprint Challenge Middle East trug Walter Lechner seine Begeisterung für Porsche Motorsport in die Welt hinaus. Für diese Rennserie war er am vergangenen Wochenende in Bahrain das letzte Mal im Einsatz. Die Porsche Motorsport Familie wünscht Walter Lechners Angehörigen die Kraft, diese schwierige Zeit zu bewältigen, und sagt von ganzem Herzen: Danke, Walter!
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

07.12.2020 - Supercup - Neuer Markenpokal-Rennwagen von Porsche steht an der Startlinie
Der neue Porsche 911 GT3 Cup dreht seine letzten Runden im Verborgenen: Das nächste Wettbewerbsfahrzeug für den Porsche Mobil 1 Supercup und ausgewählte nationale Carrera Cups steht kurz vor seiner Startfreigabe für die Saison 2021. Er ist der erste Rennwagen auf Basis der aktuellen 911-Modellreihe 992. Die siebte Cup-Auto-Generation tritt ein großes Erbe an: Seit dem Urahn von 1990 hat Porsche 4.251 Exemplare des weltweit erfolgreichen Markenpokal-Renngeräts gebaut. Allein vom direkten Vorgänger liefen in Zuffenhausen 1.410 Einheiten vom Neunelfer-Serienband: 673 Fahrzeuge der Generation 991.1 und 737 von der 2017 eingeführten Generation 991.2. Technische Details und nähere Informationen gibt Porsche am 12. Dezember bekannt.
Die Entwicklung des neuen 911 GT3 Cup startete Mitte 2018 mit der Konzeptdefinition: Wie soll das neue Rennfahrzeug aussehen und was muss es können? Was lässt sich verbessern und welche Erwartungen hegen die Kundenteams? „Es hat sich ausgezahlt, dass wir uns sehr eng mit den Rennställen und unseren internationalen Markenpokal-Organisationen austauschen. Weltweit und auch über unsere eigenen Serien hinaus. Wir hören den Ingenieuren und Mechanikern, Fahrern und Teamchefs genau zu und erfahren so, was ihnen am aktuellen Auto gefällt oder auch was ihnen fehlt“, betont Produktmanager Christoph Werner. „Auf diese Weise haben wir ein genaues Stimmungsbild bekommen und viele Informationen gesammelt, um für das neue, global eingesetzte Modell die richtigen Prioritäten setzen zu können. Dies betrifft im Übrigen auch eine spätere Verwendung des Fahrzeugs zum Beispiel bei Langstreckenrennen oder im Clubsport.“
Ein kurzweiliges Jahr und mehrere Hundert neu konstruierte Teile später stand Mitte 2019 „TC01“ auf den Rädern, das „Test Car 01“. „Nachdem die erste Rohkarosserie und alle Komponenten bei uns im Motorsportzentrum Flacht vollzählig waren, haben wir es mit der gesamten Projektmannschaft in nur zehn Tagen in Rekordzeit komplettiert“, berichtet Projektleiter Jan Feldmann: „Das war eine interessante Phase. Sie hat gezeigt, dass das 2018 gegründete Projektteam bestens funktioniert.“
Führte der Weg des ersten Prototyps noch in den hauseigenen Windkanal, so hatte der zweite Wagen bereits die Teststrecke des Entwicklungszentrums Weissach zum Ziel. „Eigentlich sollte das Auto nur ein paar Kilometer zur Funktionserprobung rollen“, erinnert sich Feldmann. „Heraus kamen 30 schnelle Runden mit dem Rennfahrer Klaus Bachler am Steuer. Als er das erste Mal mit vollem Tempo bei uns vorbeikam, hatten wir alle eine Gänsehaut. Der erste Schuss saß schon sehr gut. Wir bekamen bereits sehr ordentliche Rückmeldungen.“
Nach vier weiteren Testtagen in Weissach ging „TC01“ auf Europatournee: Dem deutschen Lausitzring folgten Versuchsfahrten im Hochgeschwindigkeits-Tempel Monza und auf anderen internationalen Rennstrecken. „Für uns kam es darauf an, Erkenntnisse auf einer möglichst großen Bandbreite an Kursen mit verschiedenen Charakteristiken zu sammeln“, erläutert Technikleiter Martijn Meijs. „Diese Erfahrungen sind dann in den finalen Entwicklungsstand eingeflossen.“
Mitte 2020 erhielt „TC01“ nach mehreren Tausend Rundstrecken-Kilometern einen Nachfolger: das erste Vorserien-Fahrzeug aus Zuffenhausen. „Es wurde zusammen mit den anderen Elfern auf dem Serienband im Stammwerk produziert und entsprach zu großen Teilen dem finalen Rennwagen“, so Feldmann. Hauptaufgabe dieses Versuchsträgers waren in erster Linie Dauerläufe, die auch auf dem Grand-Prix-Kurs des Nürburgrings stattfanden. Neben dem Österreicher Bachler kamen hier auch seine deutschen Kollegen Marco Holzer, Nordschleifen-Rekordpilot Lars Kern, Michael Ammermüller als dreifacher Porsche Mobil 1 Supercup-Meister und Porsche Markenbotschafter Jörg Bergmeister zum Einsatz. „Bei den Fahrern haben wir ebenfalls auf ein breites Spektrum an Typen geachtet“, begründet Meijs die Auswahl. „Alle lieferten uns präzise Rückmeldungen. Wir Ingenieure erleben das Auto ja durch ihre Aussagen.“ Das Feedback von Bergmeister wird der Projektmannschaft besonders gefallen haben: „Was die Performance angeht, hat der neue 911 GT3 Cup einen Riesenschritt nach vorne gemacht – das zeigen auch die Rundenzeiten“, so der Routinier. „Er ist in allen Bereichen noch einmal besser geworden – vom Motor und Fahrwerk über die Aerodynamik und die Bremse bis hin zur Elektronik und der Ergonomie.“
Nach Abschluss aller Entwicklungstests sowie etlichen Stunden auf Komponenten-prüfständen ging es im Oktober 2020 für das Team mit einem weiteren Neufahrzeug zur finalen Testfahrt in die Motorsport Arena Oschersleben. Es entsprach bereits dem Serien-Rennwagen und trug erneut jene auffällig unauffällige Tarnung, deren psychedelisches Muster die Grafiken berühmter Rennstrecken widerspiegelte. Mehrere Fahrer konnten sich nochmal vom letzten Entwicklungsstand überzeugen.
Und noch etwas hat das Projektteam in Oschersleben gecheckt: Ob die Teams mit dem neuen Cup-Auto zurechtkommen. „Die Idee war, ein komplettes Rennwochenende aus Sicht unserer Kunden zu simulieren und das Fahrzeug so einzusetzen, wie es auch die Teams machen – provozierte Probleme, Fehlbedienungen und Schadenszenarien inklusive“, erläutert Werner. „Dadurch sind uns nochmal Kleinigkeiten aufgefallen, die wir abstellen konnten. Zugleich haben unsere Techniker für die Kundenbetreuung an den Strecken und auch Marco Seefried als Rookie-Coach im Porsche Mobil 1 Supercup tiefere Einblicke in die Funktionen, die Bedienung und das Fahrverhalten des Autos bekommen. Das war uns wichtig. Wir haben alles getan, um bestmöglich auf die Markeinführung des neuen 911 GT3 Cup vorbereitet zu sein.“
„Nach diesem ausführlichen Praxistest wussten wir: Das neue Cup-Auto ist reif für den Einsatz in Kundenhand“, betont Matthias Scholz, Gesamtprojektleiter GT-Rennfahrzeuge. „Wir sind mit einem rundum guten Gefühl aus der Börde zurückgekommen.“
(Text: Porsche Motorsportpresse / Holger Eckhardt - www.porsche.de/motorsport)

05.12.2020 - GT Masters - SRO Motorsports Group und ADAC GT Masters verstärken die Zusammenarbeit
Zwischen drei der weltweit führenden GT-Serien wird es im kommenden Jahr keine Terminüberschneidungen geben. Der ADAC und die SRO Motorsport Group von Stéphane Ratel haben ihre Kalender für 2021 so abgestimmt, dass es Teams und Fahrern möglich ist, sowohl an der Intercontinental GT Challenge powered by Pirelli, der GT World Challenge Europa powered by AWS wie auch an der Int. Deutschen GT Meisterschaft, dem ADAC GT Masters, teilzunehmen. Auch in weiteren Bereichen wird die Zusammenarbeit zwischen dem ADAC und der SRO fortgesetzt und intensiviert.
Um Überschneidungen zu vermeiden, rückt das ADAC GT Masters-Rennen in Zandvoort (NL) auf den 9. bis 11. Juli vor, das Saisonfinale in Hockenheim verschiebt sich um eine Woche auf 22. bis 24. Oktober. Durch die Bestätigung des offiziellen Vorsaisontests des ADAC GT Masters ist der Kalender für 2021 nun komplett. Der Test findet vom 19. bis 21. April in der Motorsport Arena Oschersleben statt.
"Das ADAC GT Masters und die SRO Motorsports Group von Stéphane Ratel arbeiten seit vielen Jahren sehr erfolgreich zusammen. Wir freuen uns, dass wir diese Partnerschaft sukzessive intensivieren", sagt ADAC Sportpräsident Hermann Tomczyk. "Es ist für uns sehr wichtig, die Terminkalender aufeinander abzustimmen, damit die Teams und Fahrer ohne Überschneidungen an den weltweit bedeutendsten GT3-Rennen teilnehmen können. Das ist uns gelungen."
Stéphane Ratel, Gründer und CEO der SRO Motorsports Group: "Durch die guten Beziehungen, die wir in den vergangenen Jahren mit dem ADAC aufgebaut haben, wächst unsere Zusammenarbeit nun weiter. Ich freue mich, dass in der GT3 und in der GT4 weiterhin unsere Fahrzeugeinstufung genutzt wird. Die Kalender unserer Serien abzustimmen war naheliegend und ich bedanke mich beim ADAC für deren Bestrebungen sicherzustellen, dass Fahrer und Teams ohne Terminüberschneidung in drei beutenden Serien fahren können. Viele Teilnehmer sind bereits auf beiden Plattformen aktiv und ich hoffe, das wir durch diese Initiative eine noch stärkere Verbindung zwischen unseren Serien herstellen können."
Bei der Fahrzeugeinstufung vertraut das ADAC GT Masters sowohl bei den GT3 als auch bei den GT4-Fahrzeugen in der ADAC GT4 Germany auch weiterhin auf das anerkannte System der SRO, in das Daten von zahlreichen GT-Serien aus Europa, Nordamerika und dem asiatischen Raum einfließen. Wie gut dies funktioniert, zeigte sich in der abgelaufenen Saison. Mit 24 verschiedenen Fahrern und zwölf Rennställen gab es in der Rennserie so viele Sieger wie noch nie. Am Lausitzring beeindruckte das ADAC GT Masters im Zeittraining mit 31 Fahrzeugen innerhalb einer Sekunde. Es war das engste Qualifying in 14 Saisons der Meisterschaft.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

05.12.2020 - VLN - Sieger, Pokale und interessante Leaks
Anders als gewohnt, aber nicht weniger unterhaltsam – die digitale Jahressiegerehrung der Nürburgring Langstrecken-Serie 2020 war ein großer Erfolg. Vor allem für die Fans, denn die konnten erstmals bei der feierlichen – wenn auch virtuellen – Pokalübergabe dabei sein. Mehr als 7.000 Zuschauer schalteten am Freitagabend zur Primetime den Stream, live aus dem Gläsernen Studio am Nürburgring, ein. Hier begrüßten die Moderatoren Patrick Simon und Lukas Gajewski unter anderem den Meistermacher Matthias Unger und Junior-Champion Marcel Marchewicz persönlich. Die meisten Pokalübergaben fanden jedoch per Videoschalte statt. Unter den prominenten Gästen, die sich in das Geschehen einklinkten, waren auch Rapper Smudo und Fußball-Profi Max Kruse.
Neben der Gesamtwertung – in der 2020 zum zweiten Mal nach 2018 Christopher Rink, Philipp Leisen und Danny Brink mit dem BMW 325i des Pixum CFN Team Adrenalin Motorsport die Nase vorne hatten – wurden Piloten in folgenden Wertungen geehrt: VLN Produktionswagen-Trophäe, VLN Junior-Trophäe, ROWE Speed-Trophäe by VLN, VLN Klassensieger-Trophäe, NIMEX Team-Trophäe, BMW M240i Racing Cup, Cayman GT4 Trophy by Manthey-Racing, KTM X-BOW CUP powered by MICHELIN und Digitale Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO.
Den Moderatoren Patrick Simon und Lukas Gajewski standen unzählige Fahrer per Videoschalte Rede und Antwort und einige gaben schon jetzt einen Ausblick auf das Jahr 2021. So verriet Carrie Schreiner zum Beispiel, dass das Girls-Only-Team künftig mit dem Audi R8 von WS Racing an den Start gehen wird. Junior-Champion Marcel Marchewicz plant, 2021 mit einem GT4 Rennen zu fahren. Max Kruse Racing wird die beiden Junioren Marek Schaller und Marius Rauer in der Nürburgring Langstrecken-Serie einsetzen. Auch die drei Champions haben schon Pläne für die neue Saison und liebäugeln mit einem BMW M2 CS.
Die beiden führenden Köpfe hinter der Nürburgring Langstrecken-Serie, Christian Stephani (Geschäftsführer der VLN VV GmbH & Co. KG) und Ralph-Gerald Schlüter (Generalbevollmächtigter der VLN e.V. & Co. oHG) schauten zurück auf die abgelaufene Saison und gaben einen Ausblick auf 2021. „Wir können zufrieden sein, was wir 2020 gemeinsam mit vielen Partnern geschafft haben. Unser Dank gilt dem Nürburgring, der ILN, der Kreisverwaltung Ahrweiler, dem Hygieneinstitut der Uni Bonn, unseren Teilnehmern und den Sportwarten der Streckensicherung. Als wir die Saison geplant haben, gab es viele Unbekannte. Wir sind mit einem schwer kalkulierbaren Risiko gestartet. Das betrifft vor allem auch die neun veranstaltenden Clubs. Auch bei ihnen möchte ich mich ausdrücklich bedanken. Rückblickend betrachtet ist das Jahr mehr als gut gelaufen“, sagte Schlüter und Stephani gab eine großartige Neuerung für die Fans bekannt: „Wir werden 2021 bei allen Rennen spektakuläre Bilder aus einem Helikopter für unseren Livestream haben. So können wir die Faszination der Nürburgring Langstrecken-Serie und die unzähligen Duelle rund um die Nordschleife noch besser einfangen.“
Im Fokus der Übertragung standen auch zwei neue Fahrzeuge, die 2021 in der Nürburgring Langstrecken-Serie ihre Premiere feiern: der BMW M2 CS und der KTM X-Bow GTX. „Wir haben zusammen mit der VLN den BMW M2 CS Cup für die kommenden drei Jahre festgeschrieben“, sagte Nico Amende, Vertrieb und Marketing Kundenmotorsport BMW M. „In das Rennfahrzeug sind nicht nur die Erfahrungen aus sieben Jahren M235i und M240i Racing Cup eingeflossen, sondern auch viele Komponenten aus dem BMW M4 GT4 verbaut.“ Michael Teichmann gab einen Ausblick auf den Einsatz des neuen GTX: „Das Fahrzeug setzt neue Maßstäbe in Sachen Sicherheit und hat 170 PS mehr Leistung als der GT4-X-Bow. Damit ist die Lücke zu den GT3-Fahrzeugen nicht mehr groß.“
Abräumer des Abends war das PIXUM CFN Team Adrenalin Motorsport. Neben der Meisterschaft gingen auch die Titel in der VLN Produktionswagen Trophäe, die Klassensieger-Trophäen SP10, V5 und VT2 sowie in den gleichen Klassen auch die Titel in der NIMEX Team-Trophäe an das Team aus Heusenstamm. „Das Jahr lief aus sportlicher Sicht super“, sagte Teamchef Matthias Unger. „Wir haben die Herausforderung in der Corona-Saison angenommen und das hat funktioniert. Natürlich haben wir uns zu Saisonbeginn viele Gedanken gemacht. Am Ende war es für uns wichtig, überhaupt Rennen fahren zu können. Die Umstände waren auch gar nicht so schlimm, wie einige zunächst befürchtet hatten. Wir sind optimistisch an die Sache herangegangen – man muss nicht immer alles gleich negativ sehen.“ Adrenalin Motorsport stellt im dritten Jahr in Folge das Meisterauto. Unger weiter: „Vorne zu sein ist nicht so leicht wie es vielleicht aussieht. Es wird sicher kein Spaziergang, den Titel 2021 erneut zu verteidigen. Manchmal ist es einfacher, zu jagen, als gejagt zu werden.“
Eine Premiere war die erste Ehrung der erfolgreichen Teams der Digitalen Nürburgring Langstrecken-Serie powered by VCO. Für die Simracer der Teams BMW Bank, SimRC und CoRe SimRacing war es 2020 nicht nur eine große Ehre, vor großem Publikum Rennen zu fahren, sondern auch für die Erfolge geehrt zu werden. „Simracing bietet neben dem realen Motorsport eine hervorragende Möglichkeit, eine zweite Story zu erzählen“, sagte VCO-Geschäftsführer Florian Haasper. „Wir müssen uns bei den Fans bedanken, die dem Thema Simracing eine Chance gegeben haben. Natürlich gefällt eSports nicht jedem, aber es werden packende Rennen gefahren und es sind am Ende echte Emotionen, die dabei eine Rolle spielen.“
(Text: VLN-Presse/PR - www.vln.de)

03.12.2020 - GT Masters - Megaforce wird neuer Partner des ADAC GT Masters
Wenige Tage nach dem Saisonende des ADAC GT Masters laufen die Vorbereitungen für die Saison 2021 bereits auf Hochtouren. Jetzt schließt die Serie eine Partnerschaft mit Megaforce ab. Der Spezialist für Bühnenbau soll den Erlebnischarakter für Fans und Gäste der "Liga der Supersportwagen" an der Rennstrecke noch weiter intensivieren.
Im ADAC GT Masters wird Megaforce der neue Presenting Partner von "Meet the Drivers", der Interview- und Autogrammstunde im Fahrerlager. Hierfür wird Megaforce bei allen sieben Läufen eine spezielle Bühnenkonstruktion im Fahrerlager aufbauen. Bei ausgewählten Veranstaltungen gibt es für die Fans ein ganz besonderes Bonbon: Der Spezialist für Bühnentechnik wird an der Rennstrecke eine 8,5 Meter hohe Aussichtsplattform errichten, auf der Gäste einen exklusiven Blick auf das Renngeschehen erhalten. Die Plattform wird gemäß behördlichen Sicherheitsvorgaben nach einem TÜV-geprüften System errichtet.
"Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem ADAC GT Masters", so Michael Brombacher, Geschäftsführer und Inhaber von Megaforce. "Wir haben bereits viele frische Ideen, die wir gern im kommenden Jahr umsetzen möchten. Wir freuen uns darauf, den Fans ganz neue Ausblicke zu bieten."
"Das ADAC GT Masters begrüßt mit Megaforce einen weiteren starken Partner. Megaforce ist mit mehr als 20 Jahren Erfahrung einer der international führenden Dienstleister im Bereich Bühnen", sagt Thomas Voss, Leiter ADAC Motorsport, Klassik und Veranstaltungen. "Die Spezialisten von Megaforce werden dafür sorgen, dass Fans und Gäste das ADAC GT Masters an den Rennstrecken aus einem vollkommen neuen Blickwinkel sehen."
Open-Air-Tourneen der Toten Hosen, der Red Hot Chili Peppers oder die "Farbenspiel - LIVE"-Stadiontournee von Helene Fischer, Rockkonzerte, Sportereignisse wie die FIFA Women's World Championship oder die X-Games, aber auch Großereignisse wie der Papstbesuch - seit 25 Jahren steht Megaforce für innovative, individuelle und sichere Lösungen in den Bereichen Bühnenbau, Eventbau, Sonderkonstruktionen und Event-Infrastruktur.
Das Unternehmen verfügt derzeit über 30 verschiedene Bühnensysteme aus eigener Produktion. Dabei liegen im Bühnenbereich die Schwerpunkte auf Großbühnen für Festivals und Konzerte sowie auf den originalen RBB-Rundbogenbühnen, die gern für Corporate-Events oder Klassik-Veranstaltungen genutzt werden. Auch individuelle Bühnenelemente und Zusätze sowie komplette Designbühnen werden von der in Weingarten in Baden ansässigen Firma realisiert. Auch im Bereich Firmenveranstaltungen und Sonderkonstruktionen gehört Megaforce zu den Bau-Spezialisten der Eventbranche und entwickelt ganzheitliche Konzepte und Lösungen in Form temporärer Hallen, Sportschanzen über Überdachungen oder auch Tribünen bis hin zu Gerüst-, Stahl- oder Traversenkonstruktionen.
(Text: ADAC Motorsportpresse - www.adac-gt-masters.de)

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